Auslandsaktien: Börsensprünge verschrecken Anleger
Marktbericht vom Handel mit internationalen Werten
3. November 2011. FRANKFURT (Börse Frankfurt). „Für Marktteilnehmer wird es immer schwieriger, die Nachrichtenlage zu durchschauen und für sich zu interpretieren“, ist das Fazit von Jan Vrbsky auf die Kapriolen an den Börsen am heutigen Donnerstag. Nach einem Tagestief bis auf 5.932 Punkte hat sich der DAX zwischenzeitlich über die Marke von 6.100 Zählern geschoben. „Investoren scheinen auf Gerüchte über den möglichen Rücktritt Giorgos Papandreou zu reagieren, nachdem die Ankündigung eingefrorener EU-Hilfen zum Auftakt die Kurse belastet haben“, meint der Händler der Baader Bank. Mit einem Rücktritt des griechischen Ministerpräsidenten würden sich Anleger eine Abkehr vom gefürchteten Referendum zu den Reformplänen erhoffen. Andererseits könne der Markt auch jeden Moment wieder umspringen. „Auch deshalb halten Anleger sich vom Aktienhandel derzeit lieber fern“, bemerkt Walter Vorhauser von der Close Brothers Seydler Bank.
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